«Leben mit einer chronischen Krankheit»

Umgang mit dem neuen Coronavirus (COVID-19)

31.03.2020

Information für CF-Betroffene und für Angehörige

Aufgrund der aktuellen Situation rund um den neuen Coronavirus stellen sich viele CF-Betroffene und ihre Angehörigen Fragen, wie sie sich verhalten können. Die epidemiologische Situation ändert sich weiterhin stetig und vieles ist noch nicht im Detail erklärt. Die Situation wird vom BAG, den Kantonsärzten und den Fachärzten genau verfolgt. Beachten Sie auf jeden Fall die laufend aktualisierten Hinweise des BAG und weiterer Behörden.

Wenden Sie sich ausserdem bei Fragen zu COVID-19 an Ihr CF-Zentrum. Zurzeit ist es nicht empfohlen, vorsorglich Termine in der CF-Sprechstunde abzusagen. Sollte der Termin in der CF-Sprechstunde abgesagt werden, meldet sich das CF-Zentrum bestimmt bei Ihnen. Da sich die Empfehlungen des CF-Zentrums auf Ihre individuelle Situation beziehen, können diese sich von den Empfehlungen für andere Betroffene unterscheiden. Unten finden Sie einige Links mit Hinweisen der CF-Zentren.

Je nach Alter und Schweregrad der Erkrankung gehören CF-Betroffene hinsichtlich COVID-19 möglicherweise zu den besonders gefährdeten Personen. Falls Sie diesbezüglich Zweifel haben, fragen Sie am besten Ihren behandelnden CF-Arzt. Wer zu den besonders gefährdeten Personen gehört, sollte neben den allgemeinen Hygienemassnahmen auch folgende zusätzlichen Empfehlungen der Behörden berücksichtigen:

  • Meiden Sie möglichst öffentliche Verkehrsmittel.

  • Kaufen Sie ausserhalb der Stosszeiten ein. Oder lassen Sie eine Freundin oder einen Nachbarn für Sie einkaufen.

  • Vermeiden Sie unnötige private Treffen.

  • Vermeiden Sie Kontakte mit erkrankten Personen.

  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Atembeschwerden, Husten und Fieber haben. Rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder ein Spital an. Sagen Sie, dass Sie im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus anrufen und ein erhöhtes Krankheitsrisiko haben. Beschreiben Sie Ihre Symptome.

Besonders gefährdete Personen haben auch im Beruf das Recht auf besonderen Schutz vor COVID-19. Laut der neusten Verordnung des Bundesrats (vom 20.03.2020) gilt folgendes: «Arbeitgeber/innen ermöglichen besonders gefährdeten Personen, ihre Arbeit von zu Hause aus zu erledigen. Dazu treffen sie geeignete organisatorische und technische Massnahmen. Kann die besonders gefährdete Person nur vor Ort arbeiten, müssen die Arbeitgeber/innen dafür sorgen, dass sie die empfohlenen Hygiene- und Verhaltensmassnahmen (Hände waschen, Abstand halten) einhalten kann. Sie ergreifen dazu die notwendigen organisatorischen und technischen Massnahmen. Wenn sich ein Arbeitgeber nicht daran hält, kann der Betrieb geschlossen werden. Kann ein Arbeitgeber/eine Arbeitgeberin die genannten Vorgaben nicht erfüllen, muss sie der besonders gefährdeten Person den Lohn fortzahlen. Eine besonders gefährdete Person teilt ihre besondere Gefährdung ihrem Arbeitgeber durch eine persönliche Erklärung mit. Der Arbeitgeber kann fallweise ein ärztliches Attest verlangen.» Falls Sie Fragen zu diesem Thema oder Meinungsverschiedenheiten mit Ihrem Arbeitgeber und/oder behandelnden Arzt haben, melden Sie sich bitte bei der CFCH: info@cfch.ch, Tel. 031 313 88 45.

 

Informationen der einzelnen CF-Zentren bzw. Krankenhäuser:

https://www.kispi.uzh.ch/de/corona/Seiten/default.aspx

http://www.kinderkliniken.insel.ch/de/kinderkliniken/kinderheilkunde/pneumologie/cf-zentrum/

https://www.insel.ch/de/patienten-und-besucher/coronavirus/

https://www.kispisg.ch/coronavirus

 

Informationen der Transplantationszentren:

http://www.transplantation.usz.ch

https://www.chuv.ch/fr/pneumologie/pne-home/patients-et-familles/consultations-specialisees-de-pneumologie/transplantation-pulmonaire/informations-pratiques/

https://www.mhh.de/fileadmin/mhh/pneumologie/downloads/MHH_LTx-Covid-19.pdf?fbclid=IwAR1K9p9fQILwlyzP4tQg2kmavV3CKTVzx3jzm1du8lT_csBjRmrE-l0GrrE